Spuren im Wald
Wie unsere Vorfahren den Wald geformt haben
- Dienstag, 24. Juli 2012, 21.00 - 21.45 Uhr
- Samstag, 28. Juli 2012, 12.05 - 12.50 Uhr (Wdh.)
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So schön unsere Wälder manchmal auch aussehen: Seit Jahrtausenden sind sie Natur aus zweiter Hand. Mensch und Wald haben eine lange gemeinsame Geschichte. In Mitteleuropa trieben prähistorische Bauern schon um 5.000 vor Christus ihr Vieh zum Weiden in den Wald. Erst im 20. Jahrhundert wurden Ziegen, Schafe und Rinder im Wald seltener. Auch Holzplantagen sind keine Erfindung der Moderne: Zur Zeit der Römer entstanden bei uns erstmals sogenannte Niederwälder, die regelmäßig kahlgeschlagen wurden. Noch heute existieren Reste historischer Plantagen. Doch Holz war nicht der einzige wertvolle Rohstoff aus dem Wald. Quarks & Co zeigt, wie der Mensch den Wald im Lauf der Jahrhunderte ausgeplünderte und ihn dabei fast zerstörte…
Stand: 24.07.2012
- Siegerländer Hauberge Im Siegerland lebt die Tradition der Niederwaldbewirtschaftung bis heute fort. Eine Waldgenossenschaft erhält dort einen historischen Hauberg. Auf ihrer Website beschreiben die Betreiber, wie Niederwälder genutzt und gepflegt werden.
- Zeitzonenprojekt Dingdener Heide Die Dingdener Heide liegt zwischen Bocholt und Wesel in Nordrhein-Westfalen und hat im Lauf von 650 Jahren ihr Aussehen mehrfach verändert – mal stand hier Wald, mal wuchs Heide. An fünf Stellen wurden historische Ansichten rekonstruiert.
- Fotos historischer Waldnutzungen Schweizer Forscher haben traditionelle Formen der Waldnutzung untersucht. Die wichtigsten Nutzungsformen belegen sie mit historischen Fotos.
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