Das Wunder von Wörgl
Wie ein Dorf in Tirol der Weltwirtschaftskrise trotzte
- Dienstag, 05. Juni 2012, 21.00 - 21.45 Uhr
- Samstag, 09. Juni 2012, 12.15 - 13.00 Uhr (Wdh.)
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Während Anfang der 1930er-Jahre die Weltwirtschaftskrise Millionen von Menschen in den Ruin trieb, dachte sich der Bürgermeister des kleinen Dorfes Wörgl in Tirol etwas ganz Besonderes aus: Er ließ den Lohn in Arbeitswertscheinen ausbezahlen, deren Wert mit jedem Monat abnahm. Dadurch waren sie als Geldanlage unattraktiv. Das sogenannte „Schwundgeld“ kreiste vom Arbeiter zum Kaufmann und landete als Steuergeld wieder in der Gemeindekasse. Sehen Sie im Quarks-Film, wie ein kleines Dorf in Österreich es 13 Monate lang schaffte, in diesen turbulenten Zeiten nicht nur von der Weltwirtschaftskrise verschont zu bleiben, sondern sogar in seine Zukunft zu investieren. Jetzt angucken.
Filmautorin: Gabriele Rose
Stand: 05.06.2012, 15:21 Uhr
- Informationszentrum in Wörgl Das Unterguggenberger Institut in Wörgl hält die Erinnerung an das Freigeld-Experiment wach. Aber das Institut ist mehr als ein Dokumentationszentrum über den Bürgermeister Unterguggenberger, das historische Wörgler Freigeld und Komplementärwährungen heute: Es ist eine Informationsplattform für die Zusammenhänge von gesellschaftspolitischen Entwicklungen und dem jeweiligen Wirtschaftssystem.
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